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Israel, der Nahe Osten und die neue Linkspartei ´ Israel und der Nahe Osten stehen aufgrund der Entwicklung der letzten Monate erneut im Fokus des Interesses der deutschen Linken. Das Thema ist seit Jahren äußerst heikel und hat zu vielerlei Verwerfungen geführt. Auch innerhalb von WASG und Linkspartei wird der Konflikt zwischen Israel und der islamistischen Hisbollah inzwischen inhaltlich kontrovers diskutiert. Während sich wenige innerhalb der Linkspartei hinsichtlich des Konflikts zwischen Israel und den islamistischen Organisationen in Äquidistanz üben, sprechen sich viele und nicht selten prominente Vertreter für eine Solidarität mit reaktionären Bewegungen und Staaten aus. Seit kurzem werden diese Fragen in der Linken kritischer diskutiert. Katja
Kipping, die Stellvertretende Parteivorsitzende der Linkspartei hat zuletzt
ein Papier vorgelegt, in dem sie kritische Distanz zu antizionistischen
Positionen auf der Linken einfordert. Andere einzelne Abgeordnete sprachen An diese Positionen knüpft eine Veranstaltungsreihe in Leipzig, München, Hannover und Dresden an. Neben einer kritischen Diskussion des Antiimperialismus und des Islamismus wird vor allem die Haltung der neuen Linken im Mittelpunkt der Beiträge stehen.
Die Referenten Sebastian Voigt studierte in Freiburg, Amherst (Massachusetts) und Leipzig
Geschichte, Deutsch, Philosophie und Pädagogik. Er war u.a. Stipendiat der
Rosa-Luxemburg-Stiftung. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich mit dem
Konflikt im Nahen Osten, der Situation in Israel und der Haltung der Linken Michael Leutert ist Bundestagsabgeordneter der Fraktion Die Linke. Mitglied
im Ausschuß für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, stellvertretendes
Mitglied im Auswärtigen Ausschuß. |